Stabilität im Stiftungsrat


Im Mai 2017 sind drei Stiftungsratsmandate abgelaufen, und zwar die Mandate von Christian Gerbail, Jacques Grivel und Christina Rancic. Alle drei Mitglieder wurden wiedergewählt und führen ihr Mandat nun weiter, womit Copré das Insourcing-Projekt für ihre Verwaltung mit der Unterstützung eines breit aufgestellten und erfahrenen Stiftungsrats abschließen kann, der ein Garant für Stabilität war und ist.


Präsidentschaftsposten neu besetzt

Christina Rancic, die dem Stiftungsrat von Copré 10 Jahre lang vorstand, übergibt nun an Robin Gordon, den CEO der Interiman Group. Er gehört unserem Team seit 2011 an, ist Unternehmer durch und durch, mit Rekrutierungs- und Teambuildingprozessen vertraut und hat unser vollstes Vertrauen für seine Amtsführung nach der Stabübergabe.



Wechsel in der Geschäftsführung

Marçal Decoppet, Geschäftsführer der Stiftung, hat sich nach 7 Jahren auf diesem Posten und einem erheblichen Beitrag zum Erfolg der Stiftung entschlossen, eine andere Herausforderung anzunehmen. Copré wünscht ihm alles Gute und viel Glück für seinen weiteren Werdegang. Der Einstellungsprozess für einen neuen Generaldirektor ist bereits fast abgeschlossen.
 

Unabhängigkeit & Insourcing-Projekt

In Anbetracht ihrer Größe nimmt Copré ihr Schicksal in die eigenen Hände und erlangt per 1. Januar 2018 die vollständige Unabhängigkeit – dies im Sinne der Anpassung an ein sich immer stärker wandelndes Umfeld und ein effizientes Kosten- und Risikomanagement.

Obwohl der Sitz der Stiftung in Genf verbleibt, hat Copré eine Niederlassung in Lausanne, am Place de la Gare, eröffnet. Hier werden sich in Zukunft die administrative und technische Verwaltung, der Vertrieb und die Buchhaltung befinden. Das neue Team in Lausanne besteht aus den folgenden Mitgliedern: Jean-Bernard Georges, Direktor Vermögensanlagen, Luca Albertoni, Vertriebsdirektor, Marc Oberli, Leiter BVG-Verwaltung, Vincent Colletti, Leiter Buchhaltung und René Maerki, IT-Projektleiter. Im Oktober und November 2017 werden noch 7 Mitarbeitende für die BVG-Verwaltung, 2 für das Back-Office Vertrieb und 1 für die Buchhaltung zum Team stossen. Da es im Büro in Lausanne Raum für 24 Arbeitsplätze gibt, steht die Zukunft unter dem Zeichen des Wachstums.

Die Mandatsverträge zwischen Copré und Swiss Risk & Care für die administrative und technische Verwaltung der Versicherten und den Vertrieb laufen unverändert bis 31.12.2017. Ab dem 1. Januar 2018 ist Copré vollkommen eigenständig und unabhängig – mit einem voll funktionsfähigen Team, entschlossen auf die Zukunft ausgerichtet und in der Lage, sich schnell an die Markt- und Kundenanforderungen anzupassen.
 

DIE STIFTUNG WÄCHST WEITER 

Steigerung des Deckungsgrads: 106.6 % per Ende Juli
Performance von 2.89 % per 31.07.2017

Die Performance bei den Anlagen im Portfolio von Copré betrug +2.89 % für den Zeitraum vom 01.01 bis zum 31.07.2017.

Dieses Resultat ist hauptsächlich auf die Anlagen in schweizerische und ausländische Aktien sowie Investitionen im Bereich Private Equity zurückzuführen.

Die Renditen an den Aktienmärkten waren während des 1. Quartals besonders günstig, mit einer Performance von 15.6 % für den schweizerischen Markt, der von der allgemeinen Konjunkturverbesserung und der deutlichen Aufwertung des Euro im Verhältnis zum Schweizer Franken profitierte. Die schweizerischen Obligationen bewegten sich nach wie vor im negativen Bereich (-0.64 %), während der Immobiliensektor sein stetiges Wachstum bei +3.5 % fortsetzte.
Unser Anlageausschuss hat seine Strategie fortgesetzt und die Anlagen in Cash und Obligationen zugunsten von Aktien und alternativen Anlagen – v.a. Private Equity, Senior Secured Loans und Trade Finance – zurückgefahren.

Derzeit sind gut 15 % des Portfolios in diese Anlagekategorie investiert, deren Renditen kaum mit den Finanzmärkten korreliert sind. Der Anteil der flüssigen Mittel wurde auf 3 % gesenkt und der Anteil der schweizerischen und ausländischen Obligationen auf weniger als 15 %. Direktanlagen in schweizerische Immobilien stellen mit ungefähr 30 % immer noch den bedeutendsten Posten im Portfolio dar.
Für die wichtigsten Aktienmärkte und Fremdwährungen wurden systematische Risikominderungsmassnahmen in Form von Verkäufen von gedeckten Calls durchgeführt.
Dies belastete die Performance aufgrund des kontinuierlichen Anstiegs der Aktienkurse und der Aufwertung des Euro. Ohne diese Sicherungsgeschäfte hätte die Performance der verwalteten Aktiven bei +3.59 % gelegen.